Eine Fährte im Heimbachtal

Im Herbst 2008 wird ein Luchs bei Burg Hohenstein gesehen, im Sommer 2009 auf einem Waldweg bei Taunusstein-Orlen. Ende Dezember 2009 gerät ein Pinselohr im Ernstbachtal in eine Drückjagd und läuft ahnungslos an zwei Jägern vorbei. Im Februar 2010 ruft im Aartal bei Adolfseck an mehreren Abenden ein Luchs. Die lauten, monotonen Schreie sind bis Lindschied zu hören. Im März 2010 stößt dann ein Jäger bei Bad Schwalbach auf eine eindeutige Fährte. Die erste im Landkreis, die von einem Luchsbeauftragten bestätigt werden konnte. Sie verlief oberhalb des Heimbachs auf einem Saumpfad am Waldrand und wurde auf 500 m dokumentiert. Der Fährtenverlauf war allerdings „lückenhaft“, da der mit Gras überwachsene Weg nur wenige Stellen mit offenem Boden aufwies. Nur dort konnten sich die Pfoten abzeichnen. Offenbar hatte sich der Luchs die Kreisverwaltung im Heimbachtal von hinten angeschaut.

Pfotenabdruck der Fährte im Heimbachtal

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