Luchsbeauftragte im Main-Kinzig-Kreis

Haben Sie einen Luchs gesehen, eine „verdächtige“ Fährte entdeckt, ein gerissenes Wild- oder Nutztier gefunden? – Dann informieren Sie bitte einen Luchsbeauftragten:
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Luchshinweise melden.
| Luchsbeauftragte im Main–Kinzig–Kreis | ||
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| Josephin Bruhn | Mobil: 0176 – 859 111 30 | |
Im hessischen Spessart, dem 74.000 ha großen, zusammenhängenden Waldgebiet im Osten des Landkreises, reichen die Beobachtungen bis in die späten neunziger Jahre zurück. Berichtet wurde, dass damals Forstbeamte am hellen Tag auf einen Luchs trafen, der sie auf 30 m herankommen ließ. Allerdings gibt es aus dieser Zeit keine konkreten Aufzeichnungen. Doch seither werden aus den Spessartwäldern regelmäßig Sichtungen gemeldet. 2005 konnte in einem Wildgatter bei Linsengericht ein totes Dam-Schmaltier als Luchsriss bestätigt werden. Im selben Jahr traf ein Jäger bei Eidengesäß auf eine Luchsin mit Jungtier. Beobachtungen und Nachweise gibt es auch im angrenzenden Bayern: 2015 geriet bei Lohr am Main ein Luchs in den Sensorbereich einer Fotofalle. Im März 2016 gelang ein Fotonachweis bei Hammelburg.