
Im Mai 2011 wurde bei Fuldabrück an einem Steilhang im Wald ein Luchsschädel gefunden, der bereits völlig skelettiert war. Der erste Nachweis dieser Art in Hessen. Er liegt derzeit beim Forschungsinstitut Senckenberg in Gelnhausen und wartet auf seine Untersuchung. Aus der DNA-Analyse könnte sich das Geschlecht des Tieres ergeben. Durch Vergleichsmaterial aus dem Nationalpark Harz gibt es zusätzlich die (nicht sehr große) Chance, die Herkunft des Luchses nachzuweisen. Das wäre nur dann erfolgreich, wenn das Tier im Harz ausgewildert worden wäre. Nur dann gäbe es dort eine entsprechende DNA-Probe.