Um die Jahreswende 2010/2011 hatte ein Jäger im südlichen Landkreis eine Luchsbegegnung der „besonderen Art“. Er saß in der Morgendämmerung auf einem Hochsitz und wartete dort auf Wild. Stattdessen kam eine Luchsin mit drei fast erwachsenen Jungtieren durch den hohen Schnee. In diesem Augenblick hörte er in etwa 150 Meter Entfernung laute und eindeutige Ranzrufe. Wenig später zeigte sich dort ein weiterer erwachsener Luchs. Mit hoher Wahrscheinlichkeit ein Kuder, der sich für die Luchsin interessierte. Ein hessischer Superlativ: die bislang größte Anzahl Luchse, die am gleichen Platz gesehen wurde.