Verletzter Luchs auf der Bäderstraße

Im Sommer 2008 sind eine Biologin des Umweltministeriums und ihr Mann auf der B 260 unterwegs. Kurz hinter Kemel sehen sie ein Tier auf der Fahrbahn kauern. „Wir dachten zunächst an eine angefahrene Hauskatze“, erzählt die Beamtin, „allerdings eine ziemlich große. Mein Mann stieg aus, um nach dem Tier zu sehen. Gerade wollte er es behutsam anfassen, da kratzte ihn das Viech sehr schmerzhaft, sprang auf und humpelte den Hang hinauf. Jetzt sahen wir den kurzen Stummelschwanz“. Offenbar ein verletzter Jungluchs. Eine Nachsuche mit Schweißhunden am nächsten Tag blieb ohne Resultat. Vermutlich war das Tier nur leicht verletzt und längst über alle Berge.

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