Im März 2018 war das Forschungsinstitut Senckenberg mit einem Suchhund im Raum Heidenrod (Rheingau-Taunus-Kreis) unterwegs. Ziel der zweitägigen Begehung war das Auffinden von Luchslosung, die Aufschluss über das Genprofil der dort streifenden Luchse geben sollte. Vorausgegangen waren etliche Sichtungen und Rufe in den Wäldern des oberen Wispertals. Noch im Dezember 2017 wurde dort eine authentische Luchsfährte dokumentiert.
Laura Hollerbach und Labrador „Maple“ in Aktion


Leider blieb diese erste Suchaktion ohne Resultat, da bei Schnee und strengem Frost die „Geruchsfahne“ von Wildtierkot kaum ausgeprägt ist und daher nicht sonderlich weit reicht. Es könnte also durchaus ein „Fundstück“ im Suchbereich gelegen haben. Trotzdem war es für Laura Hollerbach und ihre speziell ausgebildete Hündin „Maple“ nicht zu finden. Die Begehung wurde vom Arbeitskreis Hessenluchs beauftragt und von der Bürgerstiftung „Unser Land! Rheingau und Taunus“ finanziell gefördert.