Der Halsband-Sender von M2 stellte in der ersten Februarwoche des Jahres 2010 den Betrieb ein. Seine Akkus waren verbraucht. Bis dahin konnte der „Nahbereich“ von M2 mit Hilfe seiner GPS-Daten mehrmals aufgesucht werden. Man fand seine Fährte im Schnee. Dabei zeigte sich, dass das Luchsmännchen die Ranzzeit nicht alleine verbracht hatte. Neben den Trittsiegeln von M2 verlief eine zweite Fährte, deren Abdrücke etwas zierlicher waren. Vermutlich hatte er eine Gefährtin gefunden.

Zudem traf im Juli 2010 ein Jäger bei Felsberg auf einen Luchs. Das Tier war nur 50 m entfernt, verschwand aber sofort. Pinselohren und Stummelschwanz wurden erkannt. Der Ort der Beobachtung liegt nicht weit vom Streifgebiet des Harzluchses M2. Aber der war es nicht. Der gesichtete Luchs trug kein Sendehalsband.