Im Januar 2011 gelang in Hessen zum ersten Mal der genetische Nachweis eines Luchses. Das Tier hatte bei Hessisch Lichtenau einen Hochsitz (weidgerecht) zur Wildbeobachtung genutzt und war dann einem verdutzten Jäger auf der Leiter entgegen gekommen. Auf der Kanzel entdeckte der aufmerksame Weidmann insgesamt drei Haare. Eines erwies sich recht schnell als Wildschweinborste. Die beiden anderen wurden später vom Forschungsinstitut Senckenberg als Luchshaare bestätigt.