
Ende April 2013 wurde nordöstlich von Hessisch Lichtenau ein Luchs fotografiert, der sich direkt neben einer Landstraße im Wald aufhielt und trotz Annäherung des Fotografen nicht von der Stelle wich. Der zuständige Revierförster vermutete daher in der Nähe Jungtiere oder einen Riss. Da es bereits dunkel war, suchte er erst am nächsten Morgen nach. Er fand dann im nahen Straßengraben einen frisch zusammengescharrten Laubhaufen, aus dem der Lauf eines Rehs ragte. Der Luchs hatte seinen Riss nahezu vollständig „verblendet“.
Bereits Mitte April waren im Kaufunger Wald bei Großalmerode weitere Zufallsfotos gelungen. Waldarbeiter trafen auf dem Weg zu einem Aufforstungsareal auf einen Luchs, der mit einem Mobiltelefon dokumentiert werden konnte.

