Ende Oktober 2011 befuhr ein Jäger die Lahnstraße zwischen Chausseehaus und Alt-Klarenthal (L 3032). Es war 20.30 Uhr und daher stockdunkel. Kurz nach den Teichen am „Eishaus“ sah er im Licht seiner Autoscheinwerfer einen Luchs auf der Wiese stehen, der auffällig gefleckt war. Eine regionale Rarität, sind doch die Luchse im Taunus überwiegend „einfarbig“. Sie zeigen bestenfalls einige blasse „Tupfer“ an Brust und Läufen.
Der Luchs stand nur sechs Meter entfernt und parallel zur Straße. Er bot also seine „Breitseite“. Der Jäger fuhr Schritt-Tempo, um ihn genauer zu betrachten. Pinselohren und Stummelschwanz waren gut zu erkennen. Ein Flüchtling aus der nahen Fasanerie kam nicht in Frage. Die dortigen Luchse sind durchweg „einfarbig“ und waren auch alle noch da.