Ein Luchs am „Schützenhaus“

Ende November 2012 war ein Autofahrer im Stadtwald auf einer schmalen Teerstraße unterwegs. Sie führt am Waldgasthof „Schützenhaus“ vorbei. Es war gegen 21.30 Uhr, als ihm einige hundert Meter hinter dem Gasthof ein Luchs über den Weg lief. Er hielt den Wagen an und betrachtete im Scheinwerferlicht in 20 m Entfernung das leicht irritierte Tier, das sich schließlich umdreht und dorthin zurückläuft, wo es hergekommen war. Beschrieben wurde ein gleichmäßig graubraunes Fell und ein „struppiger Stummelschwanz“. An Brust und Vorderläufen waren auch schwache Flecken zu erkennen. Der Luchs war etwas kleiner als ein Schäferhund. Möglicherweise ein vorjähriges Jungtier oder eine zierliche Luchsin. Weibliche Tiere sind etwa 20% kleiner als die Kuder.

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